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Verdis Oper Aida – Individuationswege zwischen Liebe und Politik

23. Mai 2019 @ 17:00 - 19:00

Hinweis auf eine Veranstaltung des Förderverein Margarete Blarer e.V.

es spricht unser Vorstand:

Dr. phil. Christof Ammermann
Sozialpsychologe und Arzt Dozent und Lehranalytiker am C-G-Jung Institut Küsnacht/Zürich Vorsitzender der C-G-Jung-Gesellschaft Bodensee

Die Oper ‘AIDA’ von Giuseppe Verdi nimmt das alte Thema  ‘Romeo und Julia’ auf – die gesellschaftlich nicht akzeptierte Liebe,  die zu Loyalitätskonflikten führt.
Psychologisch hat die Geschichte verschiedene Seiten. Der männliche Held muss sich entscheiden, zwischen Vaterlandstreue mit der gesellschaftlich hochstehenden Königstochter, oder Karriereverzicht mit der Liebe zu der niederen Sklavin (die allerdings auch – unterdrückte – Königstochter ist).
Von Seiten AIDAs der Konflikt zwischen ihrer eigenen Vaterlandstreue bzw. Bindung an den Vater oder der Ablösung vom Väterlichen.
Dramatisch bzw. musikalisch erleben wir den Weg von großartigen Massenszenen zu einem Schluss in verinnerlichter Zweisamkeit, in einem der intensivsten Liebesduette der Operngeschichte.

Der Vortrag wird diese Entwicklungen nachzeichnen, begleitet von musikalischen Ausschnitten aus der Oper.

Eintritt frei, Kollekte zugunsten des Fördervereins

Veranstaltungsort Gemeinschaftsraum Betreutes Wohnen der Margarete Blarer gGmbH Gartenstrasse 80, Konstanz

Details

Beginn:
23. Mai 2019 17:00
Ende:
23. Mai 2019 19:00

Veranstaltungsort

Margarete Blarer Haus
Gartenstrasse 80 Konstanz,

ReferentIn

Dr. phil. Christof Ammermann